5 Gründe, warum regelmäßiges Fitnesstraining gut für dich ist

12.11.2025

So vergisst du garantiert nie mehr, warum du Fitnesstraining machst – oder damit anfangen solltest :)

Das Fitnesstraining gut ist, ist keine Überraschung. Aber warum nochmal
genau? „Ähhh, tja, gleich kommt’s … “. Damit du schnell die richtige
Antwort hast – und immer weißt, warum du deine Fitness verbesserst,
haben wir die fünf Gründe für regelmäßiges Fitnesstraining für dich
aufgeschrieben. Zum Anpinnen an den Kühlschrank – und
Nie-mehr-vergessen.

Die 5 Gründe für regelmäßiges Fitnesstraining auf einen Blick:
1. Mit regelmäßigem Fitnesstraining erhöhst du deine Ausdauer.
2. Mit regelmäßigem Fitnesstraining stärkst du deine Koordination.
3. Mit regelmäßigem Fitnesstraining verbesserst du deine Beweglichkeit.
4. Mit regelmäßigem Fitnesstraining hast du mehr Kraft.
5. Mit regelmäßigem Fitnesstraining erhöhst du deine Schnelligkeit.

Grund 1: Mit regelmäßigem Fitnesstraining erhöhst du deine Ausdauer

Ausdauer ist toll, weil du mehr und länger kannst – die letzten 23 Meter zur
Straßenbahn oder zum Bus (geschafft!), den Gang in den vierten Stock
(ohne Schnappatmung) oder eine durchtanzte Nacht (durchgeschwitzt, aber
glücklich). Ausdauer ist außerdem die Voraussetzung für alle anderen
Aspekte der körperlichen Fitness. Du hast Ausdauer, wenn du eine
bestimmte körperliche Belastung über einen längeren Zeitraum aushalten
kannst, ohne dabei zu ermüden.
„Ausdauertraining macht den Kopf frei – und dich glücklicher“

Ausdauer bekommst du, indem du dein Herz-Kreislaufsystem trainierst, zum
Beispiel durch regelmäßiges Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Im
Fitnessstudio heißt das „Cardio-Training“. Es verbessert langfristig
deine Atemkapazität und trainiert dein Herz, sodass es schneller mehr
Blut durch deinen Körper pumpt. Der Sauerstoff im Blut wiederum versorgt
deine Muskeln, die dadurch länger leistungsfähig bleiben. Langfristig
reguliert Ausdauertraining den Blutdruck, regt den Stoffwechsel an und
stärkt das Immunsystem. 

Grund 2: Mit regelmäßigem Fitnesstraining stärkst du deine Koordination

Koordination ist einfach gesagt die Fähigkeit, vernünftig geradeaus zu laufen oder
einen fliegenden Ball fangen zu können. Anders formuliert: Du hast eine
gute Koordination, wenn du komplexere Bewegungsabläufe richtig und
sauber ausführen kannst.

Denk an die Übung, mit der einen Hand kreisend den Bauch zu streicheln und mit der anderen auf den Kopf zu tippen.

Beim Koordinationstraining sollen Gehirn und zentrales Nervensystem mit der
Muskulatur so kommunizieren, dass eine vernünftige Bewegung zustande
kommt. Dazu brauchst du einen relativ guten Orientierungs- und
Gleichgewichtssinn – beides wird beim Koordinationstraining direkt mit
angesprochen. Gerade in komplexeren Sportarten, bei denen nicht einfach
„ein Fuß vor den anderen gesetzt“ wird, sondern in denen es darum geht,
unterschiedliche Bewegungsabfolgen aufeinander abzustimmen, ist
Koordination wichtig – zum Beispiel beim Tanzen, Zumba, aber auch beim
Yoga. 

Wenn du deine Koordination regelmäßig trainierst,
verbesserst du dein Gleichgewicht und verringerst außerdem das
Verletzungsrisiko, weil falsche Bewegungen seltener vorkommen oder ganz
verschwinden. 

Grund 3: Mit regelmäßigem Fitnesstraining verbesserst du deine Beweglichkeit

Kannst du mit deinen Händen den Boden berühren, wenn du dich nach vorn beugst?
Flexibilität ist sowohl für jeden Sport als auch für viele
Alltagsaufgaben unerlässlich, um Bewegungen effizient auszuführen. An
Kindern sehen wir, wie beweglich Menschen sein können. Allerdings lässt
der Körper die Muskeln, die wir wenig benutzen, wieder verkümmern, und
Bänder, die wir nicht dehnen, verkürzen. Erwachsene können sich daher
längst nicht mehr so geschmeidig bewegen, wenn sie nicht durch gezieltes
Flexibilitätstraining dagegen halten. Bei Sportlern tritt ein ähnlicher
Effekt ein: Die Muskeln und Bänder, die im Training und Wettkampf am
wenigsten beansprucht werden, verkürzen über einen längeren Zeitraum.

Die gute Nachricht: Gezieltes Training verbessert deine Flexibilität
deutlich. Viele Übungen dafür lassen sich problemlos in den Alltag
integrieren. Dies beginnt damit, aufrecht und ohne sich anzulehnen auf
einem Stuhl zu sitzen und so die Wirbelsäule zu strecken. Am
Schreibtisch im Büro kannst du auch Übungen durchführen, um
beispielsweise die Nacken- und Rückenmuskulatur zu dehnen. Vor dem
Training ist richtiges Dehnen wichtig, um deine Muskeln und Bänder auf
die Belastung einzustellen. 

Grund 4: Mit regelmäßigem Fitnesstraining hast du mehr Kraft

Ob Sportler oder nicht – Kraft braucht jeder. Dabei geht es nicht immer um
sichtbaren Muskelaufbau wie beim Body-Building. Vielmehr ist ein Aufbau
der Rumpfmuskulatur (Core-Stabilität) entscheidend, damit du sportliche
oder alltägliche Anforderungen bewältigen kannst.

Krafttraining ist gerade mit zunehmendem Alter immer wichtiger – mittlerweile
trainieren auch viele Senioren an Geräten in Fitnessstudios. Sie sind
dadurch auch im Alltag belastbarer und länger fit.

Um Kraft aufzubauen, kannst du sowohl mit deinem eigenen Körpergewicht oder mit
Gewichten und anderen Geräten trainieren. Klassische Liegestütz oder
Klimmzüge sind zum Beispiel gut, um Arme, Schultergürtel und
Rückenmuskulatur zu stärken. Klingt unvorstellbar, aber wenn du das
jeden Tag machst, kannst du schon nach ein paar Tagen 5 Liegestütz am
Stück. Mit den Klimmzügen dauert es wahrscheinlich etwas länger. Guck
dir am besten vorher bei einem Profi genau an, wie die Bewegungen für
dein Krafttraining richtig ausgeführt werden, damit sich keine
Fehlhaltung oder Überlastung einschleicht.

Einfache Kraftübungen kannst du in deinen Alltag einbauen

Im Alltag hat man auch hin und wieder Gelegenheit zu Kraftübungen, etwa
wenn wir etwas tragen müssen – die Bierkiste oder einen Umzugskarton.
Hier immer aus den Beinen heben und nicht aus dem Rücken: in die Knie
gehen, Bierkasten oder Umzugskarton umfassen und sich mit der Beinkraft
wieder hochdrücken. Wenn du bei der Arbeit einen höhenverstellbaren
Schreibtisch hast und auch im Stehen arbeitest, kannst du dies gleich
mit ein paar Übungen für die Bauch- und Gesäßmuskeln verbinden: einfach
gerade stehen und dabei bewusst den Po anspannen. Oder stell dich
einfach einmal auf die Zehenspitzen. Beides ist gut für eine gesunde
Körperhaltung.

Tausche deinen Schreibtischstuhl gegen einen
Fitball, denn durch die fehlende Lehne stärkst du deine
Rückenmuskulatur. Die Bewegung des Balls gleichst du automatisch aus,
wodurch du deine Tiefenmuskulatur im Rücken trainierst und somit eine
bessere Haltung einnimmst. 

Grund 5: Mit regelmäßigem Fitnesstraining erhöhst du deine Schnelligkeit

Man könnte sagen: Wenn du schwach bist, bist du auch langsam. Schneller
werden geht also vor allem mit Muskelkraft. Im Fachjargon unterscheidet
man zwischen verschiedenen Kraftformen, die deine Schnelligkeit
bedingen: Die Reaktivkraft deiner Muskeln bringt dich dazu, mit
unterschiedlichen Bewegungen schnell auf etwas zu reagieren – beim
Fußball zum Beispiel plötzlich vom Stand in den Sprint zu kommen und den
Ball zu erreichen oder beim Boxen der gegnerischen Faust auszuweichen. 

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